Medikamente und Zahngesundheit.

Diese Medikamente können Einfluss auf Ihre Zahngesundheit haben.

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Vorsicht! — Diese Medikamente können Zähne SCHÄDIGEN

Ihr Zahnarzt Planegg klärt sie auf

Verfärbte Zähne, Zahnfleischentzündungen oder gar Karies: Nicht immer lassen sich diese Zahnprobleme auf eine mangelhafte Mundhygiene zurückführen. Auch eine Vielzahl an Medikamenten kann auf die Mund- und Zahngesundheit Einfluss haben. Wir von UNIKUM.dental erklären Ihnen in diesem Beitrag, welche Medikamente Ihrer Zahngesundheit schaden können und wie Sie in einem solchen Fall am besten vorgehen.

Können Medikamente Karies verursachen?

Medikamente können kein Karies verursachen. Karies stellt eine bakterielle Infektionskrankheit dar und wird dementsprechend von Bakterien verursacht, die sich bei schlechter Mundhygiene ungehindert im Mund verbreiten und die Zähne angreifen. Es kann jedoch durchaus vorkommen, dass manche Medikamente Einfluss auf die Kariesbildung nehmen können. Zu diesen Medikamenten zählt u.a. gesüßter Hustensaft, welcher aufgrund des Zuckers den Bakterien Nahrung bietet. Zudem können Medikamente, die als Nebenwirkung den Speichelfluss hemmen, Karies fördern, da Speichel zur Reinigung sowie Remineralisierung des Zahnschmelzes dient. Wird der Speichelfluss nun gehemmt, sind die Zähne ungeschützt und können von Karies-Bakterien leichter angegriffen werden. Zu diesen Arzneimitteln zählen bspw. Antihistaminika, die Allergiker gerne gegen Ihre Symptome einnehmen. Aber auch diverse Antidepressiva, Blutdrucksenker und Appetitanreger können für einen trockenen Mund sorgen – und übrigens auch für Zahnverfärbungen.

Antibiotika zerstören die Mundflora

Wie der griechische Name – übersetzt „gegen Leben“ – bereits verrät, töten Antibiotika Bakterien ab. Hierbei unterscheiden diese oft nicht zwischen bösen Krankheitserregern und guten nützlichen Bakterien, die unser Körper benötigt wie bspw. im Darm oder Mund. Aus diesem Grund sind Antibiotika bei einer fortgeschrittenen bakteriellen Erkrankung durchaus nützlich, sollten trotzdem möglichst sparsam zur Behandlung eingesetzt werden. Auch in unserer Zahnarztpraxis Planegg verschreiben wir bei Bedarf Antibiotika gegen Parodontitis oder beim Vorliegen anderer entzündlicher Prozesse – sofern der bakterielle Infekt bereits sehr ausgeprägt ist. Um nach einer bakteriellen Infektion die gesunden Bakterienkulturen auch im Mundraum speziell zu fördern, können Probiotika eingenommen werden.

Zahnfleischentzündungen durch Medikamente

Zahnfleischentzündungen können nicht nur in Folge von mangelnder Mund- und Zahnhygiene entstehen, sondern häufig auch aufgrund von speziellen Medikamenten. So können bspw. Medikamente, die zur Dauerbehandlung von Epilepsie angewandt werden, Zahnfleischentzündungen fördern. Gleiches gilt für immunsystemhemmende Medikamente, die Patienten mit Autoimmunerkrankungen sowie Menschen mit einem transplantierten Organ häufig einnehmen müssen. Diese Reaktion lässt sich folgendermaßen erklären: Wird das Immunsystem durch das Medikament künstlich geschwächt, können sich alltägliche Bakterien, bspw. im Mund ungehinderter ausbreiten. Dementsprechend ist eine gründliche tägliche Zahnreinigung umso wichtiger.

Zahnfleischbluten durch Blutverdünner

Zahnfleischbluten geht häufig mit einer Zahnfleischentzündung einher – aber auch blutverdünnende Medikamente können der Auslöser für Zahnfleischbluten sein. Der wohl am meisten eingenommene Blutverdünner ist Acetylsalicylsäure, kurz ASS. Dieser Wirkstoff ist in zahlreichen Kopfschmerztabletten enthalten. Als Ihr Zahnarzt Planegg raten wir Ihnen vor der Einnahme solcher Schmerztabletten direkt vor einem operativen Eingriff ab. Unabhängig davon, ob die Operation im Mundraum oder an einer anderen Körperstelle vorgenommen werden muss, die Einnahme von Acetylsalicylsäure im Voraus verschlimmert in jedem Fall die dabei entstehenden Blutungen.

Was hilft gegen die zahnschädigende Wirkung von Medikamenten?

Zunächst einmal die dringende Bitte: Setzen Sie Ihre Medikamente keinesfalls eigenmächtig ab, wenn Sie den Verdacht haben, dass diese Ihre Zähne schädigen. Wenden Sie sich zunächst an Ihren Zahnarzt Planegg, um abzuklären, ob eine andere Ursache vorliegt. Sind tatsächlich die Medikamente die Verursacher, sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt Rücksprache halten. Einige Medikamente können möglicherweise bereits abgesetzt werden, andere können Sie vielleicht durch Alternativen ersetzen, die Ihrer Zahngesundheit weniger schaden.

Auch Sie selbst können einige Maßnahmen ergreifen, um die Nebenwirkungen zu mildern. Bei Mundtrockenheit helfen bspw. zuckerfreie Kaugummis oder Lutschbonbons, die den Speichelfluss anregen. Nehmen Sie Antibiotika ein, sollten Sie die Therapie immer mit guten Probiotika begleiten bzw. nach Abschluss eine Aufbaukur durchführen.

An dieser Stelle kommen wir natürlich nicht darum herum, auch auf eine gründliche Mund- und Zahnhygiene hinzuweisen. Regelmäßiges Trinken von Wasser ergänzt durch sorgfältiges Zähneputzen sowie die Nutzung von Zahnseide kann schon viel bewirken, um die Zähne trotz Medikamenten-Nebenwirkungen gesund zu halten. Besuchen Sie zudem mindestens zweimal im Jahr Ihren Zahnarzt Planegg und nutzen Sie unser Angebot zur Durchführung einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung – das gilt insbesondere, wenn Sie zahnschädigende Medikamente einnehmen.

Bei UNIKUM.dental, Ihrer Zahnarztpraxis Planegg, finden wir sicher eine Lösung. Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei uns. Unser Team beantwortet Ihnen zu diesem und jedem anderen Thema im Bereich Zahnhygiene gern alle Ihre Fragen.

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